Digitalisierung hält Einzug in alle Bereiche des Lebens. Auch vor der Gesundheitsversorgung macht sie nicht halt. Digitale Informationen machen gesund?! Damit das geht, müssen Informationen über den Patienten, seinen Gesundheitszustand und Wissen über die Medizin rechtzeitig beim medizinischen Personal in der richtigen Form vorliegen. Um das zu ermöglichen, müssen die Studierenden das Gesundheitswesen und die Informationsverarbeitung dort kennen. Sie lernen die Antworten unter anderem auf folgende Fragen:

  • Wie funktioniert das Gesundheitswesen und wie kann man die dort tätigen Personen (Ärzte, Pflegekräfte etc.) durch Digitalisierung in ihrer Arbeit unterstützen?
  • Wie kann neben der Patientenbehandlung auch das Dokumentieren, Informieren und Lesen von Daten realisiert werden?
  • Wie kann der Informationsfluss sicher und effizient gestaltet werden?

Während des Studiums lernen die Studenten, die Digitalisierung im Gesundheitswesen zum Wohle der Patienten zu gestalten. Dafür lernen sie z.B. typische Systeme zur Informationsverarbeitung kennen und erarbeiten sich die Fähigkeit, solche Systeme zu planen und zu entwickeln. Vermittelt werden auch für das Berufsleben wichtige soziale Fähigkeiten, die etwa bei der Gruppenarbeit unverzichtbar sind. Denn die Absolventen dieses Studiengangs bilden die Schnittstelle zwischen dem Techniker/Informatiker und den im Gesundheitswesen tätigen Personen. Dank der praxisnahen Ausbildung, kleiner Lerngruppen und einer modernen Ausstattung werden die Studenten bestens auf ihren späteren Berufsalltag vorbereitet. Der Studiengang wird in deutscher Sprache unterrichtet.

AbschlussBachelor of Science (B.Sc.)
StudienformVollzeitstudium (auch als Teilzeitstudium möglich)
StudienbeginnWintersemester
Dauer / ECTS-Punkte7 Semester / 210 ECTS bzw. 14 Semester / 210 ECTS (Teilzeit)
Zugangsvoraussetzungen
  • Hochschulzugangsberechtigung (Abitur, Fachhochschulreife, Aufstiegsqualifikation, erfolgreiche Zugangsprüfung, u.a.)
  • Sprachvoraussetzungen für Nicht-Muttersprachler: Deutsch B1
Zulassungsbeschränkungzulassungsfrei
Gebührenkeine

Mögliche spätere Einsatzfelder und Zuständigkeitenƒƒ:

  • Einrichtungen des Gesundheitswesens für die Planung, Weiterentwicklung von Informationssystemen und ihren Betrieb
  • ƒƒZentren des Gesundheitswesens für Verfahren der Informationsverarbeitung und Kommunikationƒƒ
  • Pharmaunternehmen/Studienzentren für die Gestaltung, Betreuung und Auswertung der Informationsverarbeitung bei klinischen Studien
  • ƒƒUnternehmen, die Softwareentwicklung, Beratung und Vertrieb von Produkten für Einrichtungen des Gesundheitswesens anbieten

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem oben dargestellten Studienablaufplan um eine vereinfachte Darstellung handelt. Den detaillierten Ablaufplan, die Modulliste sowie Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie in der Modulux-Datenbank der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

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